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Fr, 06/10/2017 - 11:50

Für eine Freundin:
Aufgrund von häuslicher Gewalt (psychisch und physisch) bin ich im Juni 2015 mit meinem Kind und schwanger zu meinen Eltern gezogen, da mein Expartner da zum ersten Mal auch dem gemeinsamen Kind gegenüber aggressiv war. Ich habe alles zurückgelassen ausser unsere Ausweise, wichtigen Unterlagen, ein paar Kleider und Spielsachen, es war mir auch nicht möglich mehr mitzunehmen, weil ich auch nicht mehr tragen konnte und Angst hatte, dass er mir etwas antut wenn ich den Rest hole.
Ich habe ihn seither 4 Mal aufgefordert mir unsere Sachen herauszugeben.
- Das erste Mal kam zurück: er gibt uns die Sachen zurück, wenn wir eine Wohnung gefunden haben, dann muss ich kein Geld fürs Einlagern zahlen und er kann Geld zur Seite legen und sich dann neue Möbel kaufen.
- Das zweite Mal hat er nicht reagiert.
- Das dritte Mal (Anschreiben vom Anwalt) hat er geantwortet: Es sei ja alles seins, ich hätte gar nichts gekauft.
- Das vierte Mal (Anschreiben vom Anwalt), dass ich sämtliche Quittungen haben und Fotos mit Zeitstempel von der Wohnung vor seinem Einzug und wenn er die Sachen nicht freiwillig gibt, wir ihn auf Herausgabe verklagen, gab er 3 Termin an, wann ich kommen kann. 1: er war nicht da. 2: die Wohnung war leer: Er hätte das Recht seine Wohnung zu entrümpeln.
Ich weiss ich war dumm, dass ich das so lange habe mit mir machen lassen, aber sämtliche Konfrontation mit ihm löst in mir Panikattacken aus und daher habe ich es immer hinausgezögert wieder auf neuem den Stress auszusetzten. Jetzt nach etwas über 2 Jahren Therapie habe ich das PTBS einigermassen im Griff und möchte mit meinen Kindern wieder alleine wohnen, allerdings haben wir nichts. Kann ich noch irgendetwas unternehmen? Die ersten Termine beim Anwalt hat meine RS-Versicherung aus Kulanz übernommen, da ich 12 Jahre ohne Fall bei ihnen versichert war.

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Do, 05/10/2017 - 18:17

Hallo zusammen

Eine Bekannte von mir hat einige Probleme in ihrem Geschäft....

a) Arbeitspläne kommen manchmal erst am Sonntagabend(zb 1.Mai) für den folgenden Montag( zb 2.Mai)...
Ist dies erlaubt? Hat man kein Anrecht auf den Plan eine gewisse Zeit vorher? Ist ein 7 Tagebetrieb...

b) Sie hat Restaurationsfachfrau gelernt (Grundlohn plusminus 4150) ist jetzt aber im Verkauf eingestellt in einer Bäckerei mit Cafe... (Das heisst sie macht auch Service)
Diese Bäckerei führt Anlässe durch an Abenden sowie einmal wöchentlich bis 2Uhr morgens...
Sie verdient jetzt weniger als den Grundlohn in Service da im Verkauf eingestellt aber macht hauptsächlich Arbeiten vom gelernten Beruf... Hat sie Anrecht auf mehr Lohn/Bonus an solchen Anlässen?

c) Sie hat seit mehreren Wochen nur einen Tag in der Woche frei. Und wenn sie mal zwei Tage frei hätte, wird ihr meistens einer wieder gestrichen, da zu wenig Personal eingestellt ist.
Muss sie auf Anordnung vom Chef arbeiten gehen obwohl sie frei hätte nach Plan? Braucht es eine plausible Ausrede oder reicht es einfach das sie keine Lust hat? (Ist verständlich)

d) Sie war vor ein paar Monaten 10 Tage krankgeschrieben vom Arzt....
Ihr wurde 700.- Lohn abgezogen obwohl sie ein Arztzeugnis hat.
Ist dies rechtlich korrekt?

e) Gilt es als Pause wenn sie im Geschäft bleiben muss als Reserve?

f) Ihr wird jeden morgen 15min abgezogen für eine Pause, jedoch hat sie nie Zeit für eine... Darf der Chef das?

g) Sie hat seit einem Jahr keine Lohn und keine Stundenabrechnung gesehen.

h) Darf der Chef anordnen, dass sie am Abend um 2030 anrufen muss und fragen muss ob sie zur arbeit kommen muss um 2100Uhr?
Sie muss den Abend aber freihalten...

Was kann sie unternehmen?
Wie kann sie sich am besten wehren?

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