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Für eine Freundin:
Aufgrund von häuslicher Gewalt (psychisch und physisch) bin ich im Juni 2015 mit meinem Kind und schwanger zu meinen Eltern gezogen, da mein Expartner da zum ersten Mal auch dem gemeinsamen Kind gegenüber aggressiv war. Ich habe alles zurückgelassen ausser unsere Ausweise, wichtigen Unterlagen, ein paar Kleider und Spielsachen, es war mir auch nicht möglich mehr mitzunehmen, weil ich auch nicht mehr tragen konnte und Angst hatte, dass er mir etwas antut wenn ich den Rest hole.
Ich habe ihn seither 4 Mal aufgefordert mir unsere Sachen herauszugeben.
- Das erste Mal kam zurück: er gibt uns die Sachen zurück, wenn wir eine Wohnung gefunden haben, dann muss ich kein Geld fürs Einlagern zahlen und er kann Geld zur Seite legen und sich dann neue Möbel kaufen.
- Das zweite Mal hat er nicht reagiert.
- Das dritte Mal (Anschreiben vom Anwalt) hat er geantwortet: Es sei ja alles seins, ich hätte gar nichts gekauft.
- Das vierte Mal (Anschreiben vom Anwalt), dass ich sämtliche Quittungen haben und Fotos mit Zeitstempel von der Wohnung vor seinem Einzug und wenn er die Sachen nicht freiwillig gibt, wir ihn auf Herausgabe verklagen, gab er 3 Termin an, wann ich kommen kann. 1: er war nicht da. 2: die Wohnung war leer: Er hätte das Recht seine Wohnung zu entrümpeln.
Ich weiss ich war dumm, dass ich das so lange habe mit mir machen lassen, aber sämtliche Konfrontation mit ihm löst in mir Panikattacken aus und daher habe ich es immer hinausgezögert wieder auf neuem den Stress auszusetzten. Jetzt nach etwas über 2 Jahren Therapie habe ich das PTBS einigermassen im Griff und möchte mit meinen Kindern wieder alleine wohnen, allerdings haben wir nichts. Kann ich noch irgendetwas unternehmen? Die ersten Termine beim Anwalt hat meine RS-Versicherung aus Kulanz übernommen, da ich 12 Jahre ohne Fall bei ihnen versichert war.
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Für eine Freundin:
Aufgrund von häuslicher Gewalt (psychisch und physisch) bin ich im Juni 2015 mit meinem Kind und schwanger zu meinen Eltern gezogen, da mein Expartner da zum ersten Mal auch dem gemeinsamen Kind gegenüber aggressiv war. Ich habe alles zurückgelassen ausser unsere Ausweise, wichtigen Unterlagen, ein paar Kleider und Spielsachen, es war mir auch nicht möglich mehr mitzunehmen, weil ich auch nicht mehr tragen konnte und Angst hatte, dass er mir etwas antut wenn ich den Rest hole.
Ich habe ihn seither 4 Mal aufgefordert mir unsere Sachen herauszugeben.
- Das erste Mal kam zurück: er gibt uns die Sachen zurück, wenn wir eine Wohnung gefunden haben, dann muss ich kein Geld fürs Einlagern zahlen und er kann Geld zur Seite legen und sich dann neue Möbel kaufen.
- Das zweite Mal hat er nicht reagiert.
- Das dritte Mal (Anschreiben vom Anwalt) hat er geantwortet: Es sei ja alles seins, ich hätte gar nichts gekauft.
- Das vierte Mal (Anschreiben vom Anwalt), dass ich sämtliche Quittungen haben und Fotos mit Zeitstempel von der Wohnung vor seinem Einzug und wenn er die Sachen nicht freiwillig gibt, wir ihn auf Herausgabe verklagen, gab er 3 Termin an, wann ich kommen kann. 1: er war nicht da. 2: die Wohnung war leer: Er hätte das Recht seine Wohnung zu entrümpeln.
Ich weiss ich war dumm, dass ich das so lange habe mit mir machen lassen, aber sämtliche Konfrontation mit ihm löst in mir Panikattacken aus und daher habe ich es immer hinausgezögert wieder auf neuem den Stress auszusetzten. Jetzt nach etwas über 2 Jahren Therapie habe ich das PTBS einigermassen im Griff und möchte mit meinen Kindern wieder alleine wohnen, allerdings haben wir nichts. Kann ich noch irgendetwas unternehmen? Die ersten Termine beim Anwalt hat meine RS-Versicherung aus Kulanz übernommen, da ich 12 Jahre ohne Fall bei ihnen versichert war.
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Kommentare
Fr, 06/10/2017 - 12:28
Désirée Weiss
nicht rechtlich aber von Herzen: mach einen Aufruf in Facebook-Flohmarktgruppen und frag wer sehr günstig bis gratis Möbel hat. Oftmals werden Sachen verschenkt vorallem wenn es für einen guten Zweck ist! Erarbeite dir lieber mit wohlwollenden Menschen deine neue Existenz anstatt mit Sachen von einem Menschen, der ... hach ich find die freundlichen Worte nicht... 😉
Alles Liebe ♥
Fr, 06/10/2017 - 12:53
Elias Andrin Brunner
Danke, ich werde es ihr weitersagen. Sie hat ja (glaube ich) ihr Leben wieder im Griff, ich wusste zum Beispiel bis vor Kurzem nicht, warum sie zu ihren Eltern ist, dachte immer sie haben sich so getrennt und hat auf die schnelle nichts anderes gefunden. Aber ihre Therapeutin hat ihr geraten offen und ehrlich ihrer Familie / Freunden zu sagen was war, damit wir sie und ihr Handeln besser verstehen.
Fr, 06/10/2017 - 13:03
Elias Andrin Brunner
Sie meinte die meisten Sachen sind ihr nicht wichtig, aber so Sachen die schon lange im Familienbesitz sind, Möbel / Spielsachen die ihr Opa für ihre Mutter und sie geschreinert hat. Laut ihrer ehemaligen Nachbarin (die sie vor 3 Tagen zufällig getroffen hat) hätte er vor ca. 6Monaten, also da wo sie hätte die Sachen holen können, einen LKW beladen und 2 Tage später die gleichen Sachen entladen.
Fr, 06/10/2017 - 14:26
Robert Schweng
Evtl. wären die Opferhilfe oder Frauenberatungsstellen in Ihrer Region noch Anlaufstellen, welche Ihre Freundin unterstützen oder beraten können.
Fr, 06/10/2017 - 15:14
Katja Siegenthaler
Leider rechtlich kann ich nicht helfen. Hätte aber ein komplettes Kinderzimmer zu verschenken bei interesse meldet euch per pn
Fr, 06/10/2017 - 16:45
Caroline Cathy Gratzei
? schade ha mi ganze huusrat gschmisse willi nöm brucht ha bim uszug vo minerä alte whg, weil ich zum schatz züglet bi süs hetts chöne ha choschte los
Sa, 07/10/2017 - 05:14
Ann-Berit Rasmussen
Ich habe es auch durchgemacht 8 Jahre denn Schritt die du gemacht hast ist nicht leicht und es braucht viel Kraft . Ich habe damals Glück gehabt mit ein guten Arbeitgeber der mir geholfen hat wegen Wohnung und Arbeitskollegen und Familie , ich bin in ein Wohnung nur mit meine Kleider . Ich habe dann auch geschaut im Internet Ricardo aber das meiste von Güte Kollegen , Familie . Ich wünsche dir von Herzen Glück es kommt
Sa, 07/10/2017 - 05:31
Christina Ammann
Häufig schämen sich solche Menschen, aus was für Gründen immer, dass ist ganz, ganz schlimm. Es braucht viel Kraft sich aus solch einer Situation zu befreien und sich Hilfe zu holen.
Die wichtigsten Sachen wurden von den Miglieder schon genannt, Frauenzentrale Opferhilfe usw.
Es wurden hier auch schon unterstützend, einige Materiele Sachen angeboten.
Und rechtlich hat sie einen Anwalt der alles aufgleist.
Ich weiss nicht was ich ihnen noch raten soll, sie haben schon einige wertvolle Anworten erhalten.
Ich wünsche alles, alles Gute und von ganzem Herzen alles Liebe