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Vielen Dank für die Aufnahme 😊
Hier schonmal meine erste Frage, hoffe sie gehört hier hin.
Ich werde die Namen frei erfinden..
Ursula (am Existenzminimum lebend)und Gustav (auch nicht der Reichste) sind die unverheirateten, getrennt lebenden Eltern von Marco, 16 Jahre. Marco bestellt vieles im Internet, sei es Kleider, Schminke, oder Sonstiges. Allerdings bestellt er die Artikel nur sehr selten über seinen Namen, sondern meistens über die Mutter, bei der er auch wohnt aber auch über Gustav. Er fängt also die Pakete auch ab, lässt Rechnungen verschwinden und behauptet es sei alles bezahlt.
Nun erhält Ursula ständig Mahnungen, und auch Betreibungsandrohungen, einfach weil Marco nicht aufhört zu bestellen. Und das immer bei den selben Läden.
Nun zur eigentlichen Frage: gibt es wirklich keine einzige Möglichkeit, wie man Marco stoppen könnte? Kann ein 16 jähriger Junge wirklich einfach bestellen, bestellen, bestellen, nichts bezahlen und die Eltern leiden darunter?
Die Kosten der Rechnungen insgesamt befinden sich mittlerweile bei knapp 1500.- die Ursula nicht zahlen kann. Auch Gustav kann nicht mehr aushelfen, da er seine Firma, eine Auto'garage' wegen Marco schliessen musste, da Gustav alle Rechnungen die Marco an ihn schickte bezahlt hat und somit kein Geld mehr für die Miete der Garage hat.
Ursula dachte schon daran Polizei und/ oder Kesb einzuschalten. Marco's Drohung darauf dass er dies schon erledigt hat und sie nichts unternehmen können bringt seine Eltern wirklich an einen Tiefpunkt, wo sie sich nicht mal mehr getrauen selbst noch anzurufen.
Kann mir hier jemand mit irgend einer Antwort vielleicht helfen, so dass ich es weiterleiten oder als Dazugehörige selber irgendwie helfen kann?
Sorry für den langen Text, aber ich wollte es verständlich machen. ?
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Hier schonmal meine erste Frage, hoffe sie gehört hier hin.
Ich werde die Namen frei erfinden..
Ursula (am Existenzminimum lebend)und Gustav (auch nicht der Reichste) sind die unverheirateten, getrennt lebenden Eltern von Marco, 16 Jahre. Marco bestellt vieles im Internet, sei es Kleider, Schminke, oder Sonstiges. Allerdings bestellt er die Artikel nur sehr selten über seinen Namen, sondern meistens über die Mutter, bei der er auch wohnt aber auch über Gustav. Er fängt also die Pakete auch ab, lässt Rechnungen verschwinden und behauptet es sei alles bezahlt.
Nun erhält Ursula ständig Mahnungen, und auch Betreibungsandrohungen, einfach weil Marco nicht aufhört zu bestellen. Und das immer bei den selben Läden.
Nun zur eigentlichen Frage: gibt es wirklich keine einzige Möglichkeit, wie man Marco stoppen könnte? Kann ein 16 jähriger Junge wirklich einfach bestellen, bestellen, bestellen, nichts bezahlen und die Eltern leiden darunter?
Die Kosten der Rechnungen insgesamt befinden sich mittlerweile bei knapp 1500.- die Ursula nicht zahlen kann. Auch Gustav kann nicht mehr aushelfen, da er seine Firma, eine Auto'garage' wegen Marco schliessen musste, da Gustav alle Rechnungen die Marco an ihn schickte bezahlt hat und somit kein Geld mehr für die Miete der Garage hat.
Ursula dachte schon daran Polizei und/ oder Kesb einzuschalten. Marco's Drohung darauf dass er dies schon erledigt hat und sie nichts unternehmen können bringt seine Eltern wirklich an einen Tiefpunkt, wo sie sich nicht mal mehr getrauen selbst noch anzurufen.
Kann mir hier jemand mit irgend einer Antwort vielleicht helfen, so dass ich es weiterleiten oder als Dazugehörige selber irgendwie helfen kann?
Sorry für den langen Text, aber ich wollte es verständlich machen. ?
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Kommentare
Fr, 02/06/2017 - 13:26
Anita Marcel Broger
Aber wenn doch de "marco" immer bi zalandoo bstellt, und nie zahlt, den machen die doch automatisch eh bonitätssprerri inne, das meh de nur no per voruszahlig oder direkt muss zahle bevor d war gschickt wird.
Und i als sini mama wür dem ghörig kappe putze.. und den gits nur no eis, de bueb go schafe schicke und de muss mr de jede einzell rappe zrug zahle, wenn er sich dagege streubt, mit de polizei in kontakt trette und erkunndige was sie dagege mache kann,
Will de burst ruiniert z ganz lebe vo sine eltere und wenn sie nid handeln wirds immer eh grössere tüfelskreis.
Fr, 02/06/2017 - 13:26
Adrian Smith
Marco ist mit 16 duraus deliktsfähig, für sein Verhalten muss er einstehen.
Da er nicht seinen Namen angibt, befindet er sich im strafrechtlichen Bereich. Da die Eltern aber so wie es klingt den Sohn nicht anzeigen wollen hat das wohl wenig Sinn.
Da er erst 16 ist, ist es sehr fragwürdig ob der Kaufvertrag überhaupt gültig ist. Genau hier würde ich ansetzten. Das Gespräch mit den Firmen suchen und sie auf sein Alter hinweisen. Sollten sie ihm weiter Sachen zusenden so wissen sie, dass die Verträge nicht gültig sind.
Fr, 02/06/2017 - 13:26
Roman Lanz
So wie ech das gse isch de junior jo beding handligsfähig und somit für sini schulde selber verantwortlich.
S zweite isch as de verchäuffer amene minderjährige nid sache darf verchauffe wo über sim butget liet. Susch isch de chaufvertrag ungültig.
I dem fall bstellter online uf en falsche name...dä vo sinere mueter. Do isch jetzt z underscheide ob de onlineshop d adresse und d richtigkeit mit unterschrieft vo de mueter het oder nid. Ob also es verschulde vo de mueter vorliet. Wenn si das nid prüefft hend chasi d rechnige eifach zrugschicke und säge asi das nid bstellt het. De muess de onlineverchäufer nochewiese as ses bstellt het susch luegder i...oder i dem fall wirder polizei ischalte und de junior wird vorglade.
Wenn ere en schuld cha nochegwise werde asi unterschriebe het oder ändlichs isch si defür haftbar. Si cha de sohn selber azeige asi für zuekünftigi rechnige nüm haftbar isch oder ehn bim kesp und vormundschsft stelle biser 18i isch.
Uf jede fall sell si bi allne wo si rechnige zshlt het igschrebe schriebe asi de account selle sperre und bstellige uf ere nahme nur no uf voruszahlig mache.
Es wird eh nüm lang go bisi nienemeh uf rechnig öpis bechunt...i de regel langt do 1 betriebig vo offe isch und si isch bi de grosse bonitätsprüeffer wie intrum gsperrt...
Das wo i gschriebe han isch mini sicht und rechtlich nid vollig abklährt aber vielecht hilfts ..
Fr, 02/06/2017 - 13:26
Astrid Götz
Und wenn sie die Post umleiten in ein Postfach? Dann hat Junior keinen Zugang mehr. Oder so was in die Richtung, mal mit der Post reden was möglich ist. Bestimmt nicht gratis aber besser als jetzt.
Übrigens das mit der KESB ist so falsch nicht. Als Minderjähriger darf er keine (Kauf-) Verträge abschliessen, da können die bestimmt was tun. Ausserdem ist Betrug sicherlich auch im Jugendstrafrecht ein Thema.
Fr, 02/06/2017 - 13:26
Annelise Schnyder
Vor der volljährigkeit kann er nur über selber verdientes geld verfügen. Da er nicht volljährig ist, kann er keinen (kauf)vertrag abschliessen, da er dafür handlungsfähig sein muss. Gemäss art. 14 zgb ist handlungsfähig wer volljährig ist. Die mutter kann also die waren zurückschicken, da gar kein vertrag zustande gekommen ist. Dem söhnchen würde ich verklickern, wenn er etwas kaufen will, soll er dafür arbeiten, mit 16 jahren kein problem. Zudem würde ich den betreffenden firmen per einschreiben mitteilen, dass alle waren zurückgeschickt werden. Wenn möglich eine vereinbarung treffen, wie die versandhäuser erkennen, ob die mutter oder sohnemann bestellt, z.b. Spezielles passwort