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guten tag
ich hätte eine frage zu alimente kann mir da jemand auskunft geben?!
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Kommentare
Fr, 02/06/2017 - 16:50
Lydia Bünter
aso ich leb mit mim lebespartner zeme ha 2 chlini chind us minere erste ehe ha bis vo churzem alimente bevorschussog becho jetzt chumi kei me über wil ich und min partner gnueg verdiened stimmt den da?! isch den min neie partner verpflichtet öbis zahle sind jo nöd sini chind und min ex maa mue nünd uahle
Fr, 02/06/2017 - 16:50
Karin Fo
Du muesch ganz klar zwüsched Alimente und Alimentebevorschussig unterscheide. Alimente mues natürlich de Vater vo dim Chind zahle da müend mer ned drüber diskutiere. Jetz gahts aber um de Fall vo de Alimentebevorschussig. Die chunt mer über wenn de Vater vo de Chind d Alimente ned zahlt und drum s Einkomme/Vermöge vo de Familie ned langet zum d Lebenskoste decke. Es chunt also druff ah was alles zum Einkommen/Vermögen vo de Familie zellt. Gsetz chönd do bi de einzelne Kantön unterschiedlich si. Drum müessdisch na säge i wellem Kanton du genau wohnsch?!
Fr, 02/06/2017 - 16:50
Lydia Bünter
kanton TG
Fr, 02/06/2017 - 16:50
Karin Fo
Gemäss "Gesetz über die Inkassohilfe für familienrechtliche Unterhaltsbeiträge und die Bevorschussung von Kinderalimenten" des Kantons Thurgau dürfen sie das grundsätzlich!
Hier der relevante Gesetzesartikel:
§6 Voraussetzungen
1Gehen elterliche Unterhaltsbeiträge für minderjährige Kinder nicht rechtzeitig ein, kann bei der zuständigen Gemeinde ein Vorschuss verlangt werden. Der Unterhaltsbeitrag muss in einem rechtskräftigen Urteil oder in einem von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde genehmigten Vertrag festgesetzt sein.
2 Der Vorschuss wird ausgerichtet, soweit die anrechenbaren Einnahmen
1. des nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichteten Elternteils, bei dem das Kind wohnt, und
2. des Kindes, sowie
3. des Stiefelternteils, oder
4. des Lebenspartners oder der Lebenspartnerin die anerkannten Ausgaben nicht decken oder nicht gute Vermögensverhältnisse vorliegen. Die anrechenbaren Einnahmen sowie die anerkannten Ausgaben bestimmen sich nach der Gesetzgebung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung[1], wobei die Erwerbseinkünfte zu 100 Prozent abzüglich eines monatlichen Freibetrags von Fr. 400.– pro Haushalt angerechnet werden.
3 Lebt der nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichtete Elternteil länger als ein Jahr mit einem Partner oder einer Partnerin in Wohngemeinschaft, gelten diese als dessen Lebenspartner oder Lebenspartnerin.
Fr, 02/06/2017 - 16:50
Karin Fo
Man müsste nun natürlich für dich im Einzelfall schauen, was deine anrechenbaren Einnahmen und Ausgaben sind, um dann genau sagen zu können, ob du wirklich keinen Anspruch auf Bevorschussung hast. Das ist aber natürlich eine komplizierte Berechnung. Da wendest du dich am besten an die zuständige Stelle!