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Guete morge mitenand 😊
i bi ez unverhofft schwanger worde und bi im 3. lehrjohr FaGe (schaffe im Akutspitol), somit lauft de lehrvertrag us im juli. Bevor i gwüsst ha dasi schwanger bi, bini is Stationssekretariat ihgführt worde und döt simer uf d'idee cho, dass si wo ez im Sekretariat ish gern en Monet unbezahlte urlaub neh wür und ich de monet 100% für si übernimm.. ish au alles hinedure bewilligt worde, nur mir ish nie direkt e wort gseit worde. Station het mi au uhhhh gern gnoh, wel si seged, dass mini Arbeit zueverlässig, organisiert und engagiert ish. im Monet Augut bini im 8.monet schwanger und wür eigt glich no gern go schaffe.. die vum personaldienst obe abe hend denn gseit (nochdem i ehrlich gsi bi und gseit ha i bi schwanger sho ide 7 wuche wege übelkeit und allem) es chunnt zu keim vertrag, wels e z'höchs risiko isch, dasi jederzit usfalle könnt.
mini Frog : Dörfed si mit dere begründig mir die stell würkli nöd geh?
(Arbeitsbedinige sind geh. Es ish selte mol stressig im sekretariat, i cha sitze, stoh, mue nöd schwer lupfe, cha jederzit e pause ihlege..)
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Guete morge mitenand 😊
i bi ez unverhofft schwanger worde und bi im 3. lehrjohr FaGe (schaffe im Akutspitol), somit lauft de lehrvertrag us im juli. Bevor i gwüsst ha dasi schwanger bi, bini is Stationssekretariat ihgführt worde und döt simer uf d'idee cho, dass si wo ez im Sekretariat ish gern en Monet unbezahlte urlaub neh wür und ich de monet 100% für si übernimm.. ish au alles hinedure bewilligt worde, nur mir ish nie direkt e wort gseit worde. Station het mi au uhhhh gern gnoh, wel si seged, dass mini Arbeit zueverlässig, organisiert und engagiert ish. im Monet Augut bini im 8.monet schwanger und wür eigt glich no gern go schaffe.. die vum personaldienst obe abe hend denn gseit (nochdem i ehrlich gsi bi und gseit ha i bi schwanger sho ide 7 wuche wege übelkeit und allem) es chunnt zu keim vertrag, wels e z'höchs risiko isch, dasi jederzit usfalle könnt.
mini Frog : Dörfed si mit dere begründig mir die stell würkli nöd geh?
(Arbeitsbedinige sind geh. Es ish selte mol stressig im sekretariat, i cha sitze, stoh, mue nöd schwer lupfe, cha jederzit e pause ihlege..)
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Kommentare
So, 16/12/2018 - 23:51
Robert Schweng
Eveline Gutmann ja, das dörfe die sicher. Z Risiko vom Usfau isch sicher gä.
Vanessa Auer Ja dörfet si
Betriff ss chasch mängisch au im vertrag was läse wie dregelig isch
Andreas Thanner Der Sachverhalt ist meines Erachtens nur zu etwa 80% klar. Wir sprechen grundsätzlich von 2 verschiedenen Arbeitsverhältnissen: Die Lehre, welche im Sommer so oder so endet. Danach das Fortsetzen des Arbeitsverhältnisses in einer regulären Anstellung.
Schwangeren darf nicht gekündigt werden, respektive sie geniessen einen Kündigungsschutz. Die Frage ist nun, ob ein Arbeitsverhältnis vor dem Bekanntwerden der Schwangerschaft bereits entstanden ist. Die Aussage "ish au alles hinedure bewilligt worde" ist noch nicht wirklich ein definitives Arbeitsverhältnis, allerdings zählt für ein Arbeitsverhältnis ja lediglich der beidseitige Wille. Dieser war bereits vor der Schwangerschaft gegeben.
Was ich an Ihrer Stelle jetzt abklären würde ist folgendes:
1. Wie lange wäre der Arbeitseinsatz denn gegangen? Nur den besagten Monat in dem die Kollegin unbezahlt frei nehmen wird?
2. Falls 1. Ja, dann sprechen wir von einem Monatslohn welcher eventuell eingeklagt werden könnte. Ob Sie dann auch arbeiten oder nicht liegt tatsächlich im Risiko des Arbeitgebers.
3. Wenn nein, dann ist ein unbefristetes Verhältnis entstanden und dies könnte nach dem Mutterschaftsurlaub weiter existieren.
Caroline Sieber Arbeitsverhältnis wäre nur für den August. Wieso könnte man den Lohn einklagen?
Es ist zu keinem definitivem Arbeitsverhälntnis gekommen. Aber der Stationssekretärin ist zugesagt worden, dass es klappt und sie hat dies mit weitergezwitschert. Die Stationsleiterin ist auch zu mir gekommen, weil sie so eine Freude an mir hat und hat gesagt es klappt. Danach war ich so ehrlich und sagte, was los ist, weil ich schon einige Tage vom Arbeitsplatz fern blieb, aufgrund der Übelkeit und dem Erbrechen. Danach wurde mir gesagt, es kommt zu keinem Vertrag, aufgrund der Schwangerschaft. So viel ich nachgelesen habe im Rechtsbuch, geht dies unter Diskriminierung. Zudem ist mir nach der Absage ein Email zugeschickt worden, worin stand :"Zwar hätten wir Sie gerne im Kreis der Bewerbenden behalten, aber selbstverständlich kommen wir Ihrem Wunsch nach und heben Ihre Bewerbung auf." Ich habe sie nicht zurückgezogen und auch keinen Wunsch geäussert, dass ich die Stelle nicht wolle.
Andreas Thanner Den Lohn könnte man deswegen vielleicht einklagen, weil VOR des Bekanntwerden Ihrer Schwangerschaft eventuell (!) bereits ein Arbeitsverhältnis entstanden ist. Nur weil nichts schriftliches vereinbart wurde heisst das nicht, dass kein Arbeitsverhältnis zu Stande gekommen ist.
Und nein, dabei handelt es sich NICHT um eine Diskriminierung. Eine Diskriminierung findet dann statt, wenn im laufenden Arbeitsverhältnis Ihre Arbeitskraft für eine entsprechende Stelle wegen der Schwangerschaft nicht berücksichtigt wird.
In Ihrem Beispiel geht es darum ob überhaupt ein Arbeitsverhältnis entstanden ist. Das sind zwei komplett verschiedene Sachen.
Kurzum: Sie haben Ihr Interesse an einer befristeten Stelle kundt getan, der Arbeitgeber hat Abklärungen getroffen und wollte Sie anstellen, respektive hat Sie bereits angestellt. Hätten Sie mit der Aussage der Schwangerschaft noch 1-2 Tage zugewartet wäre der Arbeitsvertrag Ihnen vorgelegt worden. Jedoch ist das formale Vorlegen eines Arbeitsvertrages nicht die ausschliessliche Rechtsgrundlage für ein entstandenes Arbeitsverhältnis.