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Es geht um einen Bekannten A, der leider alkoholkrank ist. Er ist vermögend, weiss anscheinend nicht, wie mit Geld umzugehen ist.
Seit 2 Jahren hat er Kontakt zu einem Ausländer B, der in der Schweiz lebt. 2 Wochen, nachdem sich die beiden kennengelernt haben (A als Neumieter und B als Hauswart dieser Liegenschaft) hat mein Bekannter A dem neuen "Freund" B eine beträchtliche Summe überwiesen, damit B im Kosovo den Bau seines Einfamilienhaus ausführen konnte. Was auch wirklich geschehen ist.
Die ganze Familie B hat sich bei A voll "reingeschleimt", sogar die Kinder von B, weil alle wussten, dass A vermögend ist.
Nun ist ja A ein schwer alkoholkranker Mann. A hat diverse Entzuge hinter sich, letztmals vor 1 Jahr. Leider hat er wieder angefangen mit Alkohol. A ist grundsätzlich ein herzensguter Mensch und war und ist immer bereit, anderen (finanziell) zu helfen, auch wenn klar ist, dass er sein Geld vermutlich nicht returbekommt. Ihm scheint das irgendwie egal zu sein, weil er ganz genau weiss, dass er sich mit seinem Geld keine Gesundheit kaufen kann.
Klar könnte man jetzt argumentieren, der Mann A ist alt genug (56), aber meine Bedenken sind folgende:
Da A immer noch eng verbunden mit B ist, sogar seine Zeit in der Familienwohnung von B verbringt, besteht doch die grosse Gefahr, dass er schlussendlich ohne Vermögen dasteht, weil alle Anzeichen es deuten, dass er nachwievor Gelder an B übergibt, jeweils in 5-stelliger Höhe.
Alles Zureden an A half bisher nichts.
Auch seine beiden Schwestern sind anscheinend nicht in der Lage, dies zu stoppen.
A ist wie gesagt alkoholkrank. A ist zum Teil sehr beeinflussbar, und mir persönlich scheint, dass er von B ausgenommen wird, sich aber A dem nicht bewusst ist, weil er körperlich und psychisch sehr angeschlagen ist.
Meine Frage: gibt es eine neutrale Stelle in der Schweiz, die eventuell mit A Kontakt aufnehmen könnte, um die Sachlage zu klären, ob es rechtens ist, dass ein Alkoholkranker Mensch so um sein Geld gebracht wird?
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Es geht um einen Bekannten A, der leider alkoholkrank ist. Er ist vermögend, weiss anscheinend nicht, wie mit Geld umzugehen ist.
Seit 2 Jahren hat er Kontakt zu einem Ausländer B, der in der Schweiz lebt. 2 Wochen, nachdem sich die beiden kennengelernt haben (A als Neumieter und B als Hauswart dieser Liegenschaft) hat mein Bekannter A dem neuen "Freund" B eine beträchtliche Summe überwiesen, damit B im Kosovo den Bau seines Einfamilienhaus ausführen konnte. Was auch wirklich geschehen ist.
Die ganze Familie B hat sich bei A voll "reingeschleimt", sogar die Kinder von B, weil alle wussten, dass A vermögend ist.
Nun ist ja A ein schwer alkoholkranker Mann. A hat diverse Entzuge hinter sich, letztmals vor 1 Jahr. Leider hat er wieder angefangen mit Alkohol. A ist grundsätzlich ein herzensguter Mensch und war und ist immer bereit, anderen (finanziell) zu helfen, auch wenn klar ist, dass er sein Geld vermutlich nicht returbekommt. Ihm scheint das irgendwie egal zu sein, weil er ganz genau weiss, dass er sich mit seinem Geld keine Gesundheit kaufen kann.
Klar könnte man jetzt argumentieren, der Mann A ist alt genug (56), aber meine Bedenken sind folgende:
Da A immer noch eng verbunden mit B ist, sogar seine Zeit in der Familienwohnung von B verbringt, besteht doch die grosse Gefahr, dass er schlussendlich ohne Vermögen dasteht, weil alle Anzeichen es deuten, dass er nachwievor Gelder an B übergibt, jeweils in 5-stelliger Höhe.
Alles Zureden an A half bisher nichts.
Auch seine beiden Schwestern sind anscheinend nicht in der Lage, dies zu stoppen.
A ist wie gesagt alkoholkrank. A ist zum Teil sehr beeinflussbar, und mir persönlich scheint, dass er von B ausgenommen wird, sich aber A dem nicht bewusst ist, weil er körperlich und psychisch sehr angeschlagen ist.
Meine Frage: gibt es eine neutrale Stelle in der Schweiz, die eventuell mit A Kontakt aufnehmen könnte, um die Sachlage zu klären, ob es rechtens ist, dass ein Alkoholkranker Mensch so um sein Geld gebracht wird?
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Kommentare
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Moni Niemeyer
Vielleicht gibt die Familie B ihm das, was er von anderen nicht bekommt Nähe und Geborgenheit und der Rest ist ihm egal... Ich glaube nicht, dass man etwas machen kann... Mir würde nur die KESB einfallen... Da mal nachfragen... Aber er macht es doch freiwillig oder?
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Fiechter Manuela
Ja sicher macht er das freiwillig. Nur Anbetracht seinem körperlichem Zerfall und seiner angeschlagenen Psyche dünkt es mich, dass A der Realität nicht mehr bewusst ist und dass er quasi "fremdgesteuert" wird.
Und Nähe und Geborgenheit für so viel Geld (wir reden von mehr als 100'000.- in 2 Jahren), also ich weiss ja nicht...
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Moni Niemeyer
Dann zur KESB gehen, dass ist sie Kinder- und erwachsenenschutzbehörde...
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Moni Niemeyer
Da bekommt er einen Beistand der sich dann um seine Finanzen kümmert. Wenn sie merken, dass er nicht mehr damit umgehen kann...
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Fiechter Manuela
Danke. Ich habe ebenfalls die obige Geschichte ohne Namen von A und B an das KESB Mittelbünden gesandt.
Wenn sie den Fall aufnehmen möchten, würden sie sich bei mir melden, wegen der Kontaktdaten. Ich warte das jetzt ab.
Danke für die Bemühungen
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Tatjana Simoes Mejia
In einem ähnlichen, mir bekannten Fall wurde von der Gemeinde dann ein ärztliches Atest gemacht und einen Beistand gestellt. Denn wenn die Gemeinde merkt, dass sie evtl. dann später auch einen "Pflege-/Altersheim" bezahlen müssten obwohl genug vermögen da ist werden sie schnell handeln wollen ?
Sozialamt der Gemeinde eine Mail/Telefon machen, mehr kann man auch nicht.
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Patrick Fischer
(Admin) In der Regel ist es so, dass man mit der Hilfe der KESB einverstanden sein muss, so lange keine Gefärdungsmeldung vorhanden ist. Dies würde ich jedoch noch abwarten, vielleicht bekommt er tatsächlich die Hilfe welche er braucht. Ansonsten eben, eine Gefärdungsmeldung machen. Viel Kraft und Erfolg!
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Alraune Soma
Ach ne helft dem guten Mann lieber gesund werden, damit er selber auf seine Finanzen achten kann.
Fr, 02/06/2017 - 15:49
Nicole Schmidlin-Scheidegger
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