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In einem Arbeitszeugnis steht; Fr.Stauffer erledigt ihre Arbeit stets zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wir haben Fr.Stauffer als eine motivierte, gewissenhafte, zuverlässige, pünktliche und sorgfältige Mitarbeiterin KENNEN gelernt.
Jetzt meine Frage; kennen gelernt, ist das so gemeint oder liest der neue Arbeitgeber was anderes raus?
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Kommentare
Fr, 25/08/2017 - 16:49
Simone David
Also ich (zwar Amateurin) ? hab mich sehr mit diesem Thema beschäftigt. Ich finde diesen Ausschnitt aus deinem Zeugnis sehr positiv! Da stehen keine fragwürdigen Wörter meiner Ansicht nach.... ausserdem wäre es auch nicht erlaubt Zeugnisse zu codieren.
Fr, 25/08/2017 - 16:50
Lara Ragonesi
Ich bin Juristin, aber keine Arbeitgeberin. Finde an den Sätzen auch nichts negatives.?
Fr, 25/08/2017 - 17:00
Nadja Meuwly
Passt so. Ist ein super Zeugnis.
Fr, 25/08/2017 - 17:00
Kilian Metzger
Fr, 25/08/2017 - 17:07
Arianna Tapia Alvarez Mazzotta
Mit dem Wort Stets das ist ein Codiertes wort hatt mir mal meine Anwältin gesagt
Fr, 25/08/2017 - 23:10
Allma Kiki
Stets heisst in anderen Worten immer ?
Fr, 25/08/2017 - 23:12
Romina Mazzucco
Stets ist keine codierung
Sa, 26/08/2017 - 14:01
Irene Rudolf
Was kann besser sein, als seine Arbeit stets, immer, jederzeit gut zu machen? 😉 Wenn da manchmal, in der Regel oder gelegentlich stehen würde, müsste man sich Gedanken machen. 😉
Fr, 25/08/2017 - 17:08
Nadien Müller
Meines klingt genauso ?? es ist ein super Zeugnis ..Top ✌
Fr, 25/08/2017 - 17:14
Sarah Wiederkehr
Ich würde mich eher ab dem "sorgfältig" fragen....
Fr, 25/08/2017 - 18:02
Monique Schmidli-Rieder
?? Wüsste nicht was an sorgfältig nicht gut sein soll.
Sa, 26/08/2017 - 19:05
Elly Zimmer
Man könnte es so auslegen dass jemand zuuu sorgfältig ist und sich quasi zu lange an einer Aufgabe aufhält. Wurde mir mal gesagt. Denk aber nicht dass es so gemeint ist ^^
Sa, 26/08/2017 - 19:10
Sarah Wiederkehr
Ja genau, Elly Zimmer , so habe ich es gemeint...
Aber denke auch nicht, dass es so gemeint war.
Sa, 26/08/2017 - 19:14
Elly Zimmer
Sarah Wiederkehr viele Leute denken gar nicht so weit, heisst es ist zu 99% eh gut. Es gibt aber auch so Formulierungen wie "gesellig/kontaktfreudig/gut im Team integriert etc" = labert zu viel mit den Kollegen und kommt ihrem Job nicht nach ?
Sa, 26/08/2017 - 19:20
Sarah Wiederkehr
Elly Zimmer hehe genau....
Fr, 25/08/2017 - 17:32
Regula Christen
Ich habe gemeint, dass Zeugnisse nicht mehr codiert sein dürfen. Bei meinen Zeugnissen stand immer "nicht codiert" unten.
Fr, 25/08/2017 - 17:36
Sarah Wiederkehr
Ja, Zeugnisse dürfen nicht mehr codiert sein.
Aber es halten sich ja nicht immer alle an Gesetze 😉
Fr, 25/08/2017 - 23:13
Romina Mazzucco
Es darf nicht codiert sein laut Gesetz also wofür noch darunter schreiben??
Fr, 25/08/2017 - 23:14
Regula Christen
Romina Mazzucco bei mir wars vor der Zeit des Verbotes 😉
Mo, 28/08/2017 - 14:19
Colette Rudin
nicht codiert....aber wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, ist dieser Satz eigentlich eindeutig 😊
Mo, 28/08/2017 - 14:37
Regula Christen
😊 also doch codiert? Was liest du denn zwischen den Zeilen?
Mo, 28/08/2017 - 16:43
Colette Rudin
das me sie so kenneglernt händ....sie sich aber in dere Zit het chöne verändere
Mo, 28/08/2017 - 16:55
Regula Christen
Colette Rudin aber eben, das wäre dann ein codierter Satz oder? .
Mo, 28/08/2017 - 17:14
Colette Rudin
Regula Christen nein
Fr, 25/08/2017 - 17:45
Arianna Tapia Alvarez Mazzotta
Genau die dürfen es nicht mehr codieren aber gibt noch arbeitgeber die es probieren
Fr, 25/08/2017 - 17:59
Monique Schmidli-Rieder
Ich bin personalchefin und das schreibe ich auch und meine es positiv
Fr, 25/08/2017 - 18:03
Peter Spillmann
Wichtig wenns codiert wäre ist die Unterscheidung:
Zu unserer vollen ...
Oder
Zu unserer vollsten....
(und dann auch noch mit"stets")!
Sie haben letzteres, das Zeugnis wäre auch in codierter Form top!
Sa, 26/08/2017 - 00:33
Peter Spillmann
Bruno Riedener
"Wer hetts erfunde?"
Ich sicher nicht!
Sa, 26/08/2017 - 05:19
Irene Rudolf
Richtig, voller als voll gibt es nicht, den Elativ als stilistisches Mittel jedoch sehr wohl. ? Seit vielen Jahren wird versucht, die vollste Zufriedenheit auszumerzen, aber viele Personalverantwortliche möchten nicht darauf verzichten. Von wegen unabsichtliche Codierungen, bei Arbeitszeugnissen ist der Kontext sehr wichtig. Jeder geübte Zeugnisleser erkennt sofort, ob das Zeugnis von einem professionellen Schreiber verfasst wurde und wird es entsprechend interpretieren.
Fr, 25/08/2017 - 18:05
Corina Lier-Graf
Super Zeugnis ?
Fr, 25/08/2017 - 19:21
Lyn Ledermann Forster
Super??
Fr, 25/08/2017 - 20:03
Maya Grossenbacher
Top Zeugnis!?
Fr, 25/08/2017 - 23:14
Allma Kiki
Also nur so neben bei voll ist top, weil vollsten gibt es nicht ? ein glas das voll ist, ist voll ?
Sa, 26/08/2017 - 00:39
Peter Spillmann
Und wenns dann leer ist.... das Glas... dann bin ich voll! ?
Sa, 26/08/2017 - 00:55
Moni Bachmann
hm,kann mir jemand sagen was das heisst codiert oder nicht codiert?,hab das noch nie gehört
Sa, 26/08/2017 - 01:01
Romina Mazzucco
Es heisst manchmal, einige Arbeitszeugnisse seien "verschlüsselt" bzw. "kodiert". Dies kommt daher, dass Personalverantwortliche manchmal Standardsätze verwenden, um ihre Zufriedenheit mit den Leistungen und dem Verhalten von Mitarbeitenden auszudrücken bzw. indirekt zu vermitteln, wie das Arbeitsverhältnis geendet hat. Allerdings sind viele Vorgesetzte, die für das Verfassen des Arbeitszeugnisses zuständig sind, nicht mit diesen Codes vertraut. Ausserdem kann der Verfasser nicht davon ausgehen, dass ein künftiger Leser allfällige Codes auch wird entziffern können. In allen Fällen ist der Zufriedenheitsgrad des Arbeitgebers vor allem aus den verwendeten Bezeichnungen oder aus der Verwendung von Modaladverbien mit Angaben zur Art und Weise (ziemlich, viel, sehr) oder zur Intensität (wirklich, absolut, perfekt...) ersichtlich.
Beispiele für Standardformulierungen
Allgemeine Leistungsbewertung
Genügend: Er hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer Zufriedenheit ausgeführt = durchschnittliche Leistung, aber zuverlässig.
Gut: Er hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollen Zufriedenheit ausgeführt = gute und regelmässige Leistungen.
Sehr gute: Er hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt = ein sehr guter Mitarbeiter.
Grund der Ausstellung des Arbeitszeugnisses
Kündigung: Er/sie verlässt uns zu unserem grossen Bedauern.
Entlassung: Er/sie verlässt uns.
Entlassung wegen Umstrukturierung: Ihre/seine Stelle wurde aufgrund einer Umstrukturierung gestrichen.
Sa, 26/08/2017 - 01:02
Peter Spillmann
Bestimmte Phrasen hatten bestimmte Bedeutungen. zB
.... zur Zufriedenheit = Pfeife
.... zur vollen Zufriedenheit = soso lala
.... zur vollsten Zufriedenheit = gut
stets zur vollsten Zufriedenheit = Top
Sa, 26/08/2017 - 01:03
Moni Bachmann
ah ok,danke
Sa, 26/08/2017 - 01:07
Peter Spillmann
Moni Bachmann gern gscheh?
Sa, 26/08/2017 - 05:29
Irene Rudolf
Das sind für mich keine "Codierungen", sondern aussagekräftige und transparente Leistungsbeschreibungen. Als Codierungen würde ich eher Ausdrücke sehen, die auf den Laien positiv wirken, auf die Fachperson jedoch katastrophal, z. B. gesellig oder kontaktfreudig. Grundsätzlich ist das was im Zeugnis fehlt genauso wichtig wie das was drinsteht.
Sa, 26/08/2017 - 08:48
Michael Splmn
"stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" ist der quasi standardisierte "Code"2 für eine einser (sehr gut) Bewertung. Es muss das gesamte Zeugnis im Zusammenhang betrachtet werden. Aber dazu gibt es zu hauf´im WWW
Sa, 26/08/2017 - 09:43
Pascale J. Preisig
War stets bemüht, zu unserer zifriedenheit, zu unserer vollen zufriedenheit oder eben wie oben zu unserer vollsten zufriedenheit. So die steigerungen.... gilt nicht als codierung ist aber dennoch n himmelweiter unterschied.
Sa, 26/08/2017 - 22:15
Roman Zellweger
Ähem..., wieso kann man nicht einfach die Wahrheit in ein Arbeitszeugnis schreiben....??? Ich als Arbeitgeber finde es nähmlich reichlich doof das ich jemandem ein ach so tolles Arbeitszeugnis ausstellen muss obwohl seine Leistungen völlig ungenügend sind.
Es würde ja der Person vielleicht auch helfen sich neu zu orientieren und seine wahren Fähigkeiten richtig einzusetzen statt eine Kündigung nach der anderen zu kassieren und im schlimmsten Fall in der Arbeitslosigkeit zu landen......
Sa, 26/08/2017 - 22:26
Walter Büchi
Roman Zellweger wegen art. 330a abs. 2 or ?
Sa, 26/08/2017 - 23:45
Roman Zellweger
Danke, hab den Art. 330 abs.2 gelesen...., und jetzt noch bitte einen vernünftigen Grund der diesen Art. Begründet....???
Sa, 26/08/2017 - 23:52
Walter Büchi
art. 330a or; § 9 abs. 2 pv "Ein Arbeitszeugnis hat grundsätzlich das Fortkommen des Arbeitnehmers zu fördern, sollte also wohlwollend formuliert werden, doch findet das Wohlwollen eine Grenze an der Wahrheitspflicht. Der Anspruch des Arbeitnehmers geht nicht auf ein gutes, sondern auf ein objektiv wahres Zeugnis.
Eine in einem Arbeitszeugnis aufgestellte Behauptung ist nur dann zulässig, wenn sie objektiv wahr ist. Objektiv wahr wiederum ist eine Behauptung nur, wenn sie belegt werden kann."
So, 27/08/2017 - 00:39
Roman Zellweger
Walter Büchi Danke.
Also sind schätzungsweise die Hälfte aller Arbeitszeugnisse gefakt weil die Arbeitgeber sich scheuen die Wahrheit zu belegen. ?
So, 27/08/2017 - 11:00
Allma Kiki
Roman nein, ich denke das liegst du bischen fslsch. ☺
So, 27/08/2017 - 11:10
Roman Zellweger
Allma Kiki meinst du....??? War nur ne persönliche Einschätzung. Aus Erfahrung weiss ich das es viele nette Leute gibt die eigentlich gar keinen Spass an ihrem erlernten Beruf haben und dementsprechend die Leistung und Hingabe fehlt...., da ein "sauberes" Arbeitszeugnis auszustellen fällt mir einfach schwer da ich das Gefühl nicht loswerde dem "Nachfolgechef" einen Bären aufzubinden.....
So, 27/08/2017 - 11:37
Allma Kiki
Roman ich weis was du meinst ? also einen Bären dem neuen Arbeitgeber aufbinden kann unter umständen eine Klage ins Geschäft flattern wegen falsche Tatsachen ? das Arbeitszeugnis muss klar und wahr sein, dass heisst wenn der ehemalige Arbeitgeber beweisen kann das die Leistungen schlecht waren und diese belegen kann mit einer Quali oder sonstigen schreiben die es schwarz auf weis belegen können, dass es so war dann gehört es definitiv ins Zeugnis. Wenn Beweise fehlen, entstehen dann genau solche Zeugnise. Wenn man sich als Arbeitgeber schützen möchte und es belegen will, dann sollte Qualis gemacht werden. Alles schriftlich festhalten und bei einer Klage vom Mitarbeiter hat man dann genügende Beweise. Ist immer wieder ein leides Thema ☺ ich kann dich sehr gut verstehen und vorallem in gewissen Berufe sehr wichtig.
So, 27/08/2017 - 12:42
Roman Zellweger
Allma Danke für deine Ausführungen, weiss ich zu schätzen??
Genau wegen solcher ( und jede Menge anderer ) bürokratischer Hürden habe ich meinen Betrieb von 6 auf 2 Mann reduziert. Ich war es leid das ich nicht mehr dem nachgehen konnte was ich wirklich gerne mache: Zimmermann???
So, 27/08/2017 - 17:34
Katrin Stauffer
Danke euch für die Antworten