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Als Deutscher habe ich gerade mal eine Frage ins Rechtsforum, jedoch möchte ich euch im Vorfeld schon mal mitteilen das ich den Vorgang bereits einem Anwalt weiter geleitet habe. Mich interessiert euere Meinung.
Der Sohn meiner Freundin möchte Pilot werden, wir haben ihm den Weg durch einen Schulgang bei der Sphair erleichtert. Durchfallquote liegt bei 97 %, er hat bestanden und für den militärischen als auch zivile Luftfahrt eine Empfehlung bekommen.
Nun wurde er bei der Armee eingezogen. Diese wollen in dazu zwingen Berufssoldat zu werden.
Schikane ist gerade die Tagesordnung bei ihm, Zivildienst kommt für ihn aber nicht in frage.
In wie weit kann die Armee eine Person zwingen zeitlich zu bleiben? Bekanntlich sind es 6 Monate die auf 12 Monate verlängert werden können. Danach müsste Schluss sein. Er soll jetzt erstmal 70 Wochen bleiben .
Habt ihr mir dazu mal Input?
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Als Deutscher habe ich gerade mal eine Frage ins Rechtsforum, jedoch möchte ich euch im Vorfeld schon mal mitteilen das ich den Vorgang bereits einem Anwalt weiter geleitet habe. Mich interessiert euere Meinung.
Der Sohn meiner Freundin möchte Pilot werden, wir haben ihm den Weg durch einen Schulgang bei der Sphair erleichtert. Durchfallquote liegt bei 97 %, er hat bestanden und für den militärischen als auch zivile Luftfahrt eine Empfehlung bekommen.
Nun wurde er bei der Armee eingezogen. Diese wollen in dazu zwingen Berufssoldat zu werden.
Schikane ist gerade die Tagesordnung bei ihm, Zivildienst kommt für ihn aber nicht in frage.
In wie weit kann die Armee eine Person zwingen zeitlich zu bleiben? Bekanntlich sind es 6 Monate die auf 12 Monate verlängert werden können. Danach müsste Schluss sein. Er soll jetzt erstmal 70 Wochen bleiben .
Habt ihr mir dazu mal Input?
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Kommentare
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Robert Schweng
Ich nehme an, es geht um die Schweizer Miltiärpflicht?
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Jacqueline Windler Faninger
Eingezogen=RS?
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Robert Schweng
https://www.eda.admin.ch/countries/germany/de/home/dienstleistungen/mili...
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Hol Ger
Zwingen ist nicht..er muss die Rekrutenschule machen und dann noch die zusätzlichen Übungen absolvieren, insgesamt muss er 260 Diensttage ableisten. Alles andere ist freiwillig..wenn er Militärpilot werden will oder die Pilotenausbildung finanziert bekommen möchte, dann ist es anders. Er ist aber Schweizer? Sonst könnte es anders aussehen...
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Robert Schweng
Könnte evtl. auch eine Rolle spielen: Hat der Sohn die doppelte Saatsbürgerschaft ? (Schweizer u. Deutsche)
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Hol Ger
Das ändert nur indirekt...er kann dann möglicherweise wählen, in welchem Staat er die Dienstpflicht erfüllt. Aber hier steht das offenbar nicht (mehr) zur Debatte...er ist eingezogen also Dienstpflicht gestartet. Sollte er den Dienst aber auf freiwilliger Basis sprich als NICHT-Schweizer machen, könnten die Regelungen anders sein.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Jacqueline Windler Faninger
Mein dein Sohn das? https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19950175/index.html#a86
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Le Chiffre
Der Junior ist Schweizer Staatsbürger, keine Doppelbürgerschaft. Wir sprechen von der RS ... Er will unter keinen Umständen Militärpilot werden. Er will in die zivile Luftfahrt. Die Ausbildung finanzieren wir ihm.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Hol Ger
Dann muss er nur die RS (plus die obligatorischen Übungen) machen, nicht mehr aber auch nicht weniger. Das ist ganz klar..den Anwalt könnt ihr euch sparen.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Robert Schweng
Di Pre um ehrlich zu sein glaube ich kaum dass es für das Militär förderliche wäre, jemandem Miillarden schweres Kriegsgerät in die Hand zu drücken, der das gar nicht will! Ich frage mich ob das überhaupt geht, da hat es doch auch psychologiesche Tests?
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Manuel Schranz
Sie können ihn zwingen, sie werden es aber nicht tun, wenn er ihnen seinen Unmut darüber deutlich zum Ausdruck bringt.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Manuel Schranz
Praxis ist jemanden bis Gruppenführer zu zwingen. Weiter nicht. Begründung: das Militär will keine unmotivierten Offiziere.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Manuel Schranz
Und Astrid Götz hat nicht ganz Unrecht: er muss selbst aktiv werden.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Manuel Schranz
Vorgehen folgendermassen: 1. Zuerst mal nicht gute Leistungen erzielen. Evtl. löst sich das Problem so von selbst. 2. Auf Konfrontation: keine Motivation, ich möchte nicht weitermachen etc.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Le Chiffre
Ja nu, hab mich hier eingelesen und vertrete nach wie vor die Meinung das die Ideen die hier wieder gegeben werden gedanklich gut gemeint sind, jedoch bei Fehlverhalten gerade zu Anfangszeit zu Lasten der Truppe, sprich Kameraden geht. Somit wird man erst recht zu Außenseiter und gemoppt.
Herzlichen Dank für die konstruktive Beiträge.
Was ich jedoch machen werde ist das der Junge innerhalb des Militärs sich selbst durch setzen soll. Außerhalb übernehme ich die Regelung.
Aufrichtigen Dank an alle Beitragsgeber.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Jacqueline Windler Faninger
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Astrid Götz
Naja, die militärische Führungsausbildung wird in der Wirtschaft ganz gerne gesehen. Gerade in konservativen Berufsfeldern wie der Fliegerei. Ich würds als grosse Chance sehen! Auch wenn ihm der "Verein" nicht gefällt.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Le Chiffre
Klingt sehr gut, es gibt jedoch schon Verträge mit einer Fluggesellschaft da wir uns an den eigentlichen Richtlinien orientiert haben.
Fr, 02/06/2017 - 13:56
Astrid Götz
Dann soll dein Sohn mal mit denen Kontakt aufnehmen und fragen was sie davon halten. Und bitte, ich meine wirklich den Betreffenden selbst. Papasöhnchen kommen schlecht an.?